Nicht nur die Pflege der Städtepartnerschaft zwischen Passau und Krems, sondern auch die Verbindungen in die unmittelbare Nachbarschaft gehören zur Programmpalette der Deutsch-Österreichischen Gesellschaft (DÖG). Als deren Präsident habe ich eine Kunst-, Kulinarik- und Kulturreise zusammengestellt, bei der Begegnungen mit interessanten Menschen und originellen Einrichtungen im Mittelpunkt standen. Nicht das allgemein Bekannte sondern das Verborgene stand war mir wichtig. Gestartet wurde am Veda Hof in Gramastetten, eine der angesagtesten Hochzeitslocations in Oberösterreich. Es ist mehr als ein Bauernhof zum Feiern. Initiator Josef Walchshofer präsentierte sein Konzept, das mit dem Bau einer multikonfessionellen Kirche sowie der Anlage eines Olivenhains zu einem spirituellen Ort aufgeladen wurde. Der Vedahof ist auch Ausgangspunkt eines europäischen Friedensweges. Eine beeindruckende Anlage, die einen tiefen Eindruck auf die rd. 30 Teilnehmer gemacht hat.

Ebenso beeindruckend war der Besuch bei einem privaten Kunstsammler, der sowohl die zeitgenössischen österreichischen Maler und Bildhauer in seinem Bauernhof imposant versammelt wie auch Kunstwerke aus allen Kontinenten ob Afrika, Indien oder Südamerika.
Der Kunstbahnhof „Heim.ART“ in Neufelden an der Mühl bildete den Abschluss. Künstler und Kulturphilosoph Joachim Eckl faszinierte die Teilnehmer sowohl mit seinen Interpretationen und Zugängen zur Kunst wie auch mit den Werken internationaler Künstler, die bei ihm aktuell ausstellen.
Das Wirtshaus „Hopfen und Schmalz“ bildete den originellen Abschluss einer ungewöhnlichen und faszinierenden Programms. Hier trifft Schweinshaxe auf Sushi und originelle Braumischungen.
Österreich wie wir es viel zu wenig wahrnehmen, so waren sich die Teilnehmer einig. Es war eine Reise für Neugierige, für all jene, die noch gierig auf Neues sind und nicht immer schon satt vom Alten und Bekannten, wie ich den Tag zusammenfasste.
Unser Bild zeigt die Passauer Gruppe am Vedahof zusammen mit Präsident Georg Steiner (rechts) und Vedahof-Initiator Josef Walchshofer (3.v.r.)